Wie findet man eine Wohnung in Berlin?
Artikel im Tagesspiegel über Wohnungsfinder:innen in Berlin
"Wie findet man eine Wohung in Berlin?" fragt Heike Jahberg in ihrem Artikel sieben Berlinerinnen und Berliner. Eine davon ist Simone, Genossin im Generationenhaus Holländergarten:
Simone, 56, Referentin:
Ich habe meine Wohnung über eine Genossenschaft bekommen, die Stadtbürgergenossenschaft. Die hat eine neue Wohnanlage in Reinickendorf gebaut, das Generationenhaus Holländergarten. Das Projekt ist im vergangenen Jahr mit dem Stadtentwicklungspreis von Reinickendorf ausgezeichnet worden. Jede Wohnung hat eine Loggia oder Terrasse. Was mir besonders wichtig ist: Wir haben eine gute Hausgemeinschaft, es gibt einen Gemeinschaftsraum im Haus, und wir helfen uns gegenseitig. Je älter man wird, desto wichtiger ist das ja. Allerdings braucht man etwas Kapital, um hier eine Wohnung zu bekommen. Denn man muss einen Anteil an der Wohnung kaufen. Ich habe eine barrierefreie Zweizimmerwohnung, für 120.000 Euro habe ich einen 40-Prozent-Anteil an meiner Wohnung gekauft. Den könnte ich später weiterverkaufen oder ererben. Dafür ist meine Miete dauerhaft niedrig, ich zahle ein Nutzungsentgelt von 750 Euro und 200 Euro für die Nebenkosten. Mir ist eine große Last genommen. Ich weiß, dass ich hier bleiben kann, und ich fühle mich wohl. Die Genossenschaft baut übrigens weitere Quartiere in Buckow und in Treptow. Mein Tipp: Wenn Sie etwas Geld auf der hohen Kante haben, ist ein Teilerwerb eine gute Lösung. Man kann auch einen günstigen KfW-Kredit beantragen.
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Wie findet man eine Wohung in Berlin?